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Frühmorgens in Bern

Heute Morgen wurden wir durch eine fiese Mücke viel zu früh aus dem Schlaf gerissen.

Na dankeschön... *Augenverdreh*

An Schlaf war nicht mehr zu denken. Viel zu wach lagen wir da. 5 Uhr. Was nun? Rasch aus dem Fenster geschaut war der Fall klar. Bern lag unter dichtem Nebel - eine mystische Schönheit, welche manchmal nur für eine kurze Zeit zu bestaunen ist.

Kurzerhand packten wir die Kamera und fuhren mit unseren Velos zur Kirchenfeldbrücke. Der Nebelschleier zauberte eine geheimnisvolle Stimmung in der Berner Altstadt.


Berner Altstadt von der Kirchenfeldstrasse aus, frühmorgens bei Nebel

Die aufsteigende Sonne warf ein diffuses Licht auf die Stadt, und die Umrisse der historischen Gebäude wurden nur schemenhaft sichtbar. Dazu eine beruhigende Stille... nur das Rauschen der Aare und Vogelgezwitscher war zu hören.


Bärn i ha di gärn!


Unsere zweite Station war die Münstergasse. Dort scheint frühmorgens die Sonne schräg über die Dächer. Die Fenster spiegeln das Licht, die Fahnen scheinen halb transparent und mit seiner imposanten gotischen Architektur thronte das Münster majestätisch im Nebel.



Nicht nur die Berner Altstadt ist eine perfekte Kulisse für Nebelfotografie, auch die Aare hat in diesem Moment eine mystische Atmosphäre. Wie gesagt, diese Atmosphäre dauert manchmal nur kurze Zeit an. Und so hatten wir diesen Moment verpasst.

Trotzdem fuhren wir über den Langmauerweg runter - und es lohnte sich. Zwar ohne Nebel, aber mit Morgensonne und Tautropfen. Bern ist solch eine farbenfrohe Stadt voller Natur.

Traumhaft und unglaublich fotogen!




Zum Abschluss gönnten wir uns Café und Gipfeli im Adriano's, schauten die Fotografien auf der Kamera durch und - wer hätte das gedacht - bedankten uns in Gedanken bei dieser "fiesen" Mücke.

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